Rückblick 2019


Sizilien- Rundreise

Eine kleine Gruppe von 12 Personen trafen sich beim Bahnhof Rüti zur Sizilien-Rundreise. In Palermo angekommen wurden wir vom lokalen Reiseleiter Alex in Empfang genommen. Nach einem Spaziergang durch Palermo besuchten wir das Kloster Monreale und den Palast Conte Federico. Am Abend stand ein Besuch vom Puppen-Theater auf dem Programm, welches sehr lustig war. Tags darauf folgte eine kurze Wanderung im Natur-Schutzgebiet Lo Zingaro. Wir besuchten auch die Salinen von Trapani und das Bergdorf Erice.

Über Cefalu und dem Berggebiet der Madonie gings dann nach Taormina. Mit der Circumetnea (Schmalspurbahn), welche sehr laut war, fuhren wir nach Randazzo. Die Altstadt von Syrakus besuchten wir nach einer kurzen Schifffahrt auf dem Anapo. Von dort machten wir einen Abstecher zum Barockstädtchen Noto, welches nach einem Erdbeben 1693 neu aufgebaut wurde. Alex machte uns den Vorschlag auf den Ätna zu fahren, welches natürlich für uns alle etwas besonderes war. Er erzählte uns viel über die Entstehung und Geschichte des Ätna. Catania und die Zyklopenküste war ein besuch wert. Wir erkundeten das Schloss von Calatabiano und Castelmola. Taormina erkundeten wir zu Fuss und bestaunten das gewaltige Theater der Griechen und später der Römer. Auf der Rückfahrt nach Palermo besuchten wir die römische Villa del Casale und die griechischen Tempel von Agrigento. Somit war unsere Rundreise zu Ende und wir flogen mit vielen neuen Endrücken nach Hause, wo wir alle gesund ankamen.

Madeleine hat wie immer eine interessante Reise organisiert, welche nicht alltäglich ist. Unser lokaler, kompetenter Reiseleiter Alex hat uns viel über die Geschichte von Sizilien erzählt. Es war wirklich eine tolle Reise und eine coole Gruppe.


Generalversammlung

Am Freitagabend, 5.April trafen sich Mitglieder des VVRT zur 110ten GV. Nach einleitenden Worten vom Präsidenten Ruedi Meier, würdigte Gemeinderätin Christa Thoma den VVRT für seine Aktivitäten in der Gemeinde. Ihre Worte wurden mit Applaus bedankt. Die Traktanden sind alle einstimmig angenommen worden. Jedoch beim Traktandum über die Zukunft des VVRT erwünschten einige das Wort. Man diskutierte angeregt wie der Vorstand sowie der Verein verjüngt werden könnte. Eine Idee war ein Zusammenschluss mit einem anderen Verein, mehr

Werbung sowie ein neuer Name. Man wird sehen was daraus wird oder nicht!!!! 

Zum Schluss gab es noch einen Ausblick auf die Theaterbesuche und die Reisen, welche auf der Homepage aufgeschaltet sind.

Um ca. 21.30 Uhr wurde die Versammlung geschlossen. Einen herzlichen Dank dem Vorstand und dem Präsidenten, welcher kompetent durch die GV führte. Vor dem Dessert unterhielt uns das Bläserensemble der Helvetia.


Knie - Musical

 

 

 

 

Beim Bahnhof trafen sich Theaterbesucher des VVRT zum Besuch des Knie-Musical in Dübendorf.

Die 200jährige Familiengeschichte mit ihren Höhen und Tiefen wurden eindrucksvoll und unterhaltsam gezeigt. Die Anfänge als Gaukler im Kaiserreich Österreich bis zur Niederlassung in Rapperswil, wo sie heute noch zu Hause sind, war spannend. Mit der Gründung des Schweizer Nationalzirkus Knie setzten sie einen Meilenstein. Durch ihre Innovation, Behaarlichkeit und Zielstrebigkeit haben sie viel erreicht.

Die Darsteller und Artisten führten uns exzellent durch die Zirkuswelt mit all ihren Facetten.

Es war ein unvergesslicher Nachmittag. 

 


Auf den Spuren des Läufelfingerlis

Bei kaltem aber trockenen Wetter trafen sich 21 Personen auf dem Bahnhof Rüti. Mit dem Car fuhren wir nach Olten. Da hiess es Umsteigen in die S-Bahn, welche auch Läufelfingerli genannt wird. Nach einer kurzen Bahnfahrt stiegen wir in Läufelfingen aus. Dort genossen wir einen Znüni bei der Bäckerei Brot & So. Der Gemeindepräsident stellte seine Gemeinde vor und erzählte die Geschichte, wie er gegen die Abschaffung der Bahn kämpfte.

Danach fuhren wir weiter mit dem Läufelfingerli nach Sissach. Nach einem ca. 20minütigen steilen Fussmarsch erreichten wir die Sissacherfluh, wo uns ein Apero erwartete. Bei einem speziellen Mittagessen, welches aus drei verschiedenen Schweizer Spezialitäten bestand, wurde angeregt diskutiert.

Eine Kirschblütenfahrt durch das Baselland via Koblenz, Zurzach und Bülach führte uns ins Zürcher Oberland zurück.


Rüti im Moos

Beim Schulhaus Lindenberg traf sich ein wetterfestes Grüppchen zum Rundgang im Moos des VVRT. Bei der Kläranlage wurde uns erklärt warum es dort Grubenplatz heisst und woher der Name stammt. Erst seit 1986 steht die Kläranlage auf Rütner-Boden, nach einem Landtausch mit Jona im "Hüllistein". Weiter ging es zum "Wydenklösterli". Auf dem Weg dahin erfuhren wir einiges über das Moos, seine Wirkung sowie der Verwendungszweck. Beim Klösterli wurde die Geschichte der Entstehung, der Name, die Bedeutung und wie viele Nonnen dort lebten erzählt. Auch warum das Klösterli aufgelöst und was mit den Nonnen geschah erfuhr man. Bein Hanslin-Gedenkstein wurde uns in Erinnerung gerufen warum er hier steht. Durch den Regen gings weiter zum "Moosbrüggli", welches erst ein einfacher Holzsteg über die Jona war. Später als immer mehr Pferde scheuten wurde im Auftrag der Rütner eine neue Brücke gebaut. Dort erfuhren wir auch, dass es noch ein weiteres Kloster an der Jona gab.(Grunau) Weiter gings zum Gestüt im Moos, wo uns einiges darüber berichtet wurde. Beim "Milchhüsli" organisiere der VVRT mit der Chronik einen kleinen Umtrunk, der trotz dem mieslichen Wetters genossen wurde. Es war ein gelungener Rundgang und man erfuhr viel über den Ortsteil Moos.

Dank gebührt der Chronik, sowie der Familie Roos für den gesponserten Most.


Wasserkraftwek Hagneck

Samstag, den 8. Juni trafen sich 27 reiselustige Personen am Bahnhof zum Tagesausflug. wir besuchten das Wasserkraftwerk Hagneck am Bielersee. Nach einem Kaffeehalt wurden wir im Besucherzentrum von zwei Führern erwartet. Mit einem Film und einer Diaschau erfuhren wie warum hier ein Kraftwerk gebaut wurde. Ihren Anfang genommen hatte dies mit der ersten Juragewässerkorrektur 1875 so wurde 3 Jahre später der Hagneckkanal gebaut.( Entlastungskanal der Aare). 11 Jahre danach nahm das erste Wasserkraftwerk seinen Betrieb auf. Im Jahre 2000 war das alte  in die Jahre gekommen und musste ersetzt werden. Ein neues Projekt wurde ausgearbeitet und so wurde 2011-2015 für 130 Mio. CHF ein neues gebaut. Uns wurde auch die Energieproduktion im Vergleich mit den verschiedenen Stromerzeuger aufgezeigt und man staunte nicht schlecht. Es war eine kurzweilige, informative Einführung. Bei einem kurzen Rundgang durch das Kraftwerk stellten wir fest wie gut sich dieses in die Natur einbettet und worauf man alles Rücksicht genommen hat.( Fische, Vögel usw.) Dank gebührt den beiden Führern, welche uns kompetent und fachgerecht durchs Werk führten. Danach fuhren wir weiter an den Bielersee, nach La Neuveville zum Mittagessen. Nach einem Abstecher auf des Chasseral , mit einem herrlichen Blick auf die Berneralpen und in die Ebene mit den 3 Seen, gings über St.-Imier, Biel zurück nach Rüti, wo wir alle wohlbehalten ankamen. Es war ein schöner, abwechslungsreicher und interessanter Tag.


Rundgang " Rütis Zentrumsentwicklung"

Beim Bahnhof trafen sich ca. 27 Rütner, bei schönem und heissen Wetter, zum Rundgang " Rütis Zentrumsentwicklung". Dort erklärte uns Gemeinderat Peter Weidinger, dass das Zentrum von Rüti vom Gemeindehaus über die Bandwies, dem historischen Zentrum, die Dorfstrasse bis zum Bahnhof und weiter zum Joweid-Areal erstreckt. Als Regionalzentrum will man bestehende Angebote und weitere öffentliche, publikumsorientierte Nutzungen im Zentrum konzentrieren. Eine Vision ist, das Bahnhofareal als Verkehrszentrum besser zu nutzen, Arbeitsplätze, Dienstleistungen und wohnen. In der Joweid, dem Arbeitszentrum, möchte man die Arbeitsplätze auf 2000 erhöhen, dazu besteht ein Masterplan bis 2020. Nach einem kurzen Fussmarsch sind wir an der Werner-Weber-Strasse angekommen. Hier erklärte uns Herr Weidinger welche Vision besteht im Bezug einer Begegnungs- und Verbindungszone, da der Park der Villa Weber öffentlich gemacht werden soll und damit entsteht ein grünes Zentrum. Beim historischen Klosterhof, welcher heute kulturelles Zentrum ist, sollte nach dem Gemeinderat besser genutzt werden. Hierfür gibt es einige Ideen. Danach gings weiter zum Doris-Leuthard-Platz. Hier erfuren wir, dass der Löwenplatz und in der Mitte die Dorfstrasse als Sinnbild des geschäftlichen Zentrums von Rüti gilt, denn von dort führen die Verbindungswege in alle Richtungen. Man möchte eine siedlungsorientierte Strassengestaltung realisieren und dabei private Projekte einbeziehen. An der Bandwies angekommen vernahmen wir, dass auch diese aufgewertet werden soll. Dies geschiet mit der Aufwertung von Einkauf und Aufenthalt sowie interner Verdichtung. Dazu gibt es einen Gestaltungsplan über diesen die Gemeindeversammlung demnächst abstimmen wird. Beim Gemeindehaus war unser Rundgang zu Ende und der VVRT lud zu einem kleinen Umtrunk ein an Welchem noch rege weiter diskutiert wurde. Es gebührt einen herzlichen Dank an die Herren Peter Weidinger, für seine interessante, informative Führung durchs Zentrum, sowie Sven Hegi.


Geniessertag in Mund

Bei trüben Wetter machten sich 26 Personen zum Tagesausflug nach Mund, dem Safrandorf im Wallis, auf. Nach einer kurzweiligen Zug- und Busfahrt trafen wir bei schönem und trockenen Wetter in Mund ein. Hier wurden wir von Armin, unserem Führer, welcher uns den ganzen Tag begleitete, herzlich begrüsst. Bei einem Apero genossen wir Munder-Spezialitäten und natürlich Walliserwein!!! Im Safranmuseum erzählte uns Armin unterhaltsam die Geschichte, wie die Safranknolle, welche hauptsächlich im Mittelmeergebiet gedeiht, nach Mund kam und dass diese zur Gattung der Krokusse gehört. Für 1 Gramm Safran werden 120 Blüten mit 3 Fäden benötigt, daher ist dieses Gewürz so teuer. Er erklärte uns auch den Unterschied zwischen einem Stadel und einem Spicher, was sehr spannend war und er prüfte unser Wissen am Nachmittag. Nach einem reichhaltigen Mittagessen im Rest. Safran natürlich mit Safranspezialitäten, brachen wir zum Dorfrundgang auf. Armin erzählte uns allerlei Geschichten und Sagen über das Dorf. Wir sahen das älteste Haus von Mund und besichtigten ein Wohnhaus, sowie eine Käserei, wo wir einiges erfuhren wie früher gelebt und gearbeitet wurde. Nach dem Rundgang gab es noch ein Extra??!! Wir degustierten noch den Dessertwein und es gab viel zu berichten und zu lachen. Die Zeit verging wie im Fluge und wir mussten Abschied nehmen, aber nicht bevor wir uns bei Armin für diesen besonderen Tag bedankt hatten. Wir kamen wohlbehalten und mit vielen Eindrücken zu Hause an. Einen herzlichen Dank gebührt auch Madeleine, sie hat wie immer einen interessanten, abwechslungsreichen Tagesausflug organisiert.